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Wohlfühlfaktoren

Wohlfühlfaktoren und Funktionen von Textilien

Der Wohlfühlfaktor ist ein sehr individuelles und subjektives Empfinden. Tragen Sie zB eine Berufsbekleidung, werden Sie dabei auf Atmungsaktivität, Tragekomfort, Bewegungsfreiheit, leichte Pflege, usw. mehr Wert legen als bei anderen Textilien.
 
Heutzutage werden einige dieser Wohlfühlfaktoren bereits in der Erzeugung berücksichtigt. Einige Wohlfühlfaktoren, die insbesondere für die Berufsbekleidung bzw. für die Arbeitskleidung von Bedeutung sind, zeigt Ihnen die nachfolgende Zusammenstellung.
 
Schmutzabweisend
Seit dem Jahr 2005 gibt es Textilien, die mit Nanotechnologie ausgestattet sind. Ölhaltiger Schmutz perlt einfach ab bzw. ist er leicht abspülbar.
 
Antimikrobiell
Zukünftig sollen uns Biofunktionstextilien (auch Wellness-Kleidung genannt) vor schädlichen Einflüssen schützen. Biofunktionstextilien haben neben ihrer herkömmlichen Grundausstattung noch einen Zusatznutzen. Sie sollen pflegen, gut riechen oder schlechte Gerüche schlucken. Ob die antimikrobielle Ausrüstung hält, was sie verspricht, ist umstritten. Auch fürchten Experten, dass es zu allergischen Reaktionen kommen kann.
 
UV-Schutz
Siehe internen Artikel zum Thema UV-Schutz von Textilien
 
Winddicht
Der Schutz gegen den Wind ist eines der maßgeblichsten Wohlfühlmerkmale einer Bekleidung. Kalter Wind kühlt den Körper ab und bewirkt, dass die vorherrschende Temperatur als kälter empfunden wird, als sie tatsächlich ist. Hier werden auch Membrane, die entweder winddicht und/oder atmungsaktiv sind, eingebaut. Auch spezielle Imprägnierungen können die Luftdurchlässigkeit beeinflussen. Viele moderne Funktions-Bekleidungsstücke sind winddicht, wasserdicht und atmungsaktiv.
 
Wasserdicht
Die Wasserdichtheit wird durch sogenannte Membrane erreicht, die auf der Textil-Innenseite eingearbeitet sind. Diese Membrane sorgen dafür, dass das Wasser abperlt. Damit ein Kleidungsstück 100% wasserdicht ist, müssen auch die Nähte verklebt sein. Die Wasserdichtheit wird in der Maßeinheit „Wassersäule“ angegeben und muss über 1300ml liegen. Eine Wassersäule von 400 bis 1300 gilt lediglich als wasserabweisend
 
Atmungsaktiv
Atmungsaktivität ist die Bezeichnung für den Feuchtigkeitstransport und die Wasserdampfdurchlässigkeit eines Bekleidungsstücks von innen nach außen. Die Atmungsaktivität kann zB mit dem Ret-Wert (unter 6 = extrem atmungsaktiv, über 20 = nicht atmungsaktiv) gemessen werden. Durch Ausstattungsdetails wie Belüftungselemente kann Feuchtigkeit besser abgeführt werden.
 
Antistatisch
Antistatisch ist eine Eigenschaft synthetischer Fasern und bedeutet, dass sich die Fasern nicht oder nur sehr gering elektrisch aufladen. Dies kann erreicht werden, indem die Fasern elektrisch leitfähig gemacht werden. Synthetische Stoffe nehmen kaum Feuchtigkeit auf und laden sich durch Reibung, zum Beispiel durch Gehen auf einem Teppich oder auf einem PVC-Boden, elektrostatisch auf. Auch Wolle und Seide können sich in trockener Raumluft aufladen und durch Berührung die elektrostatische Ladung wieder ableiten. Durch die antistatische Ausrüstung, zum Beispiel mit einem Antistatikspray, wird die Aufladung der Fasern vermindert. Textilien müssen damit immer wieder behandelt werden.
 
Pflegeleicht
Heute wird von Seiten der KonsumentInnen eine immer pflegeleichtere Bekleidung gewünscht. Als pflegeleicht werden Textilien bezeichnet, die einfach gewaschen werden können und nicht oder nur wenig gebügelt werden müssen. Als pflegeleicht gelten insbesondere Textilien aus Kunstfasern (Nylon, Perlon, Polyamid) und aus speziell behandelten Naturfasern (zB Baumwolle). Die Fasern nehmen in der Regel weniger leicht Schmutz auf und sind leichter zu waschen. Außerdem nehmen Sie beim Trocknen leicht wieder die ursprüngliche Form an, weshalb das Bekleidungsstück nicht stark zerknittert wirkt.
 
Schutzfunktion
Die grundlegende Funktion der Kleidung ist der Schutz des menschlichen Körpers vor unerwünschten Einflüssen der Außenwelt wie Kälte, Nässe und Hitze.
Bei spezieller Schutzkleidung geht dieser Schutz über das übliche Maß hinaus, soll sie ja den Träger oder die Trägerin vor gefährlichen Einflüssen (wie Feuer) schützen.
Weitere Anforderungen an Schutzbekleidungen sind der Schutz vor Gewalteinwirkung und vor Verletzungen, vor Bakterien, Chemikalien usw. Neben der Schutzfunktion hat Schutzkleidung häufig auch eine Markierungsfunktion. Ein Beispiel dafür sind die orangefarbenen Warnwesten von Straßenarbeitern. In diesem Sinne kennzeichnet und spezifiziert die Kleidung ihre TrägerInnen, sie wird zum Kommunikationsmittel.
Des Weiteren kann Schutzkleidung aber auch dem Schutz der Umgebung einer arbeitenden Person dienen: So tragen Personen in Operationssälen oder Reinräumen Schutzkleidung, um die Umgebung vor Kontamination (zB durch menschliche Zellen oder Fasern) zu schützen.
 
Tipp:
Achten Sie bei Ihrer Waschmaschine darauf, ob sie einen speziellen Waschgang für pflegeleichte Textilien anbietet. Dieser dauert meist kürzer als der Vollwaschganges. Um das Bügeln zu vereinfachen, sollte die Waschmaschine auch nicht zu voll geladen werden, weil dann die Wäsche weniger knittert.
 

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