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UV-Schutz von Textilien

Achten Sie bei beim Arbeiten auch auf den textilen Sonnenschutz!

 
Wissenswertes zum UV-Schutz von Bekleidung gegen Sonnenbrand
Die UV-Strahlung tritt auch durch Kleidungsstücke durch und kann auf diese Weise Sonnenbrand und in weiterer Folge schwere Hautkrankheiten verursachen. Um dies zu verhindern, werden Kleidungsstücke mit einem Schutzfaktor, dem UPF (Ultraviolet Protection Factor), versehen. Dieser Faktor gibt dem/der Träger/in des Textils an, um welchen Faktor er/sie den Aufenthalt in der Sonne verlängern kann, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren.
 
Um den UPF zu ermitteln, wird mit einem Spektralphotometer die UV-Durchlässigkeit (Transmission) eines Stoffes festgestellt.
 
So weisen normale Baumwoll-Shirts im trockenen Zustand einen UPF 5-8, im nassen Zustand einen Schutzfaktor 3 auf. Damit liegt ein T-Shirt weit unter dem Wert von UPF 50, den die Krebsorganisation The Skin Cancer Foundation als Mindestschutz eingestuft hat. Textilien, die nach der australischen-neuseeländischen Norm AS/AZ 4399 (Stoffprüfung im Neuzustand) geprüft sind, sollten mindestens einen UPF 50 aufweisen, da die Schutzwirkung im nassen oder gedehnten Zustand nachlässt.
 
Belastungsproben wie Dehnung, Durchlässigkeit und Abnutzung (40 Waschgänge) berücksichtigt der im Jahre 2001 eingeführte UV-Standard 801. Ein UV-Schutz kann durch dichte Gewebekonstruktionen, chemische Ausrüstung oder durch Einlagerung von Pigmenten bzw. Tonmineralien, die UV-Strahlen absorbieren und/oder reflektieren, erzeugt werden. Wichtig ist hierbei, dass der UV-Schutz auch nach mehreren Waschgängen bestehen bleibt.
Der Schutzfaktor, den die KäuferInnen dann auf dem Label des Kleidungsstücks finden, ergibt sich aus dem niedrigsten während der Gebrauchsprüfung gemessenen Wert. So bietet ein Kleidungsstück, das nach dem UV-Standard 801 einen „Protection Factor 20“ aufweist, die Möglichkeit sich bis zu 20-mal länger in der Sonne aufzuhalten als ohne diesen textilen Sonnenschutz.
 
Lichtdurchlässigkeit
Generell gilt: Je dichter das Gewebe, desto weniger UV-Strahlen dringen durch.
Wollen Sie ihre Kleidung selbst testen? Dann dehnen Sie den Stoff mit den Fingern und halten ihn gegen das Licht. Scheint kein Licht durch, ist ein guter Schutz gegeben, unabhängig davon, ob der Stoff trocken oder nass ist.
Und beachten Sie: Bei Sonne sollten dunklere Farben bevorzugt werden, denn sie absorbieren – bei entsprechender Materialdichte – mehr Strahlung. Vorsicht ist hingegen bei genetzten oder transparenten Stoffen geboten: Ihre Schutzwirkung ist gering bis gar nicht vorhanden, weshalb Sie sich darunter unbedingt eincremen sollten. Kleidungsstücke sollten auch nicht zu eng am Körper getragen werden, denn je mehr ein Gewebe gedehnt wird, desto lichtdurchlässiger wird es, und desto weniger Schutz kann es bieten.
 
Tipp:
Auch bei UV-dichter Bekleidung nicht auf Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung vergessen!
 

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